Umwelt

Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegen uns am Herzen. Den zum Teil eher schlechten Ruf von Styropor® im Bezug auf Umwelt- und Naturschutz trägt dieser nachhaltige Werkstoff zu unrecht.

Hergestellt aus einem Rohöl-Abfallprodukt dämmt Polystyrol Hartschaum über viele Jahre hinweg Gebäude und spart so riesige Mengen Energie. Die Energie zur Herstellung des Schaums ist dagegen relativ gering, da das Polystyrol mit einfachem Wasserdampf expandiert wird. Aber selbst nach Jahren im Einsatz verfügt Styropor® immer noch über dieselbe gespeicherte Energiemenge, wie der Ausgangsrohstoff. Darüber hinaus kann er – anders als manch andere Dämmstoffe, die als Sondermüll entsorgt werden müssen – dem Rohstoffkreislauf über den Hausmüll wieder zugefügt werden. Laut Gutachten des Instituts Bio-Bauforschung, Karlsfeld, ist Styropor® zudem sogar ein biologisch neutrales Produkt, von dem keine negativen Auswirkungen auf lebende Organismen zu erwarten sind.

Aber bevor es soweit ist, führt eine Styropor®-Dämmung ein langes Leben – das durch Recycling endlos verlängert werden kann! Da EPS seine wärmedämmenden Eigenschaften ein Leben lang behält, wird es gerne wiederverwendet. Und das geht auf die unterschiedlichste Weise und sogar mehrfach: ob als aufbereitete Platte, gehäckselt als Schüttgut oder als recycelte Rohstoffzugabe im Herstellungsprozess neuer Styropor®-Blöcke. Besser kann man ein Material nicht wiederverwerten!

Wie sauber und umweltverträglich unsere Produkte und unser Umgang mit ihnen wirklich ist, zeigen wir durch unsere Zertifizierung mit der höchsten Umweltdeklaration "Typ III".

EPD Zertifikate als PDF downloaden

 
 
  • Umweltzeichen Typ III (nach ISO 14025)

    Die deutsche Umweltdeklaration Typ III für Bauprodukte ist eine umfassende Beschreibung der Umweltleistung ohne Wertung. Kernelement der Produktdeklaration ist eine Ökobilanz nach klar vorgegebenen Regeln. Sie basiert auf der Ökobilanz ISO 14040, in der alle Stoffströme von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung systematisch erfasst werden. Die Umweltauswirkungen werden nach international anerkannten Konventionen charakterisiert, das Ergebnis sind Kennzahlen, z.B. der Treibhauseffekt in CO2.

    Für jedes Produkt müssen Ökobilanzdaten zur Verfügung gestellt werden, von der Rohstoffnutzung bis zum Fabriktor, auch inklusive der Nutzungs- und Nachnutzungsphase. Die Prüfkriterien sind unter Einbeziehung unabhängiger Dritter entwickelt und die Deklarationen werden unabhängig überprüft.

    Die deutsche Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 wird von dem Institut Bauen und Umwelt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und dem Umweltbundesamt (BMVBS) koordiniert.

  • Umweltzeichen Typ II (nach ISO 14021)

    Die Deklaration von Umweltkennzeichen nach dem Typ II sind in der ISO 14021 - Umweltbezogene Anbietererklärungen - festgelegt. Der Hersteller des Produkts ist für seine Umweltdeklaration selbst verantwortlich und kann sie zur Unterstreichung der Glaubwürdigkeit unabhängig überprüfen lassen.

  • Umweltzeichen Typ I (nach ISO 14024)

    Die Umweltkennzeichnung vom Typ I besteht aus einem Zeichen oder Logo, mit der besondere Umweltleistungen ausgezeichnet werden. Bekannte Beispiele sind der "Blaue Engel" oder das "natureplus"-Zeichen.

    Sie sind kein Gütesiegel auf das Gesamtprodukt, sondern weisen auf eine bestimmte Eigenschaft hin. Hierbei muss besonders auf den Zusatz geachtet werden, der zum Beispiel "Der Blaue Engel, weil emissionsarm", "Der Blaue Engel, weil Mehrweg", "Der Blaue Engel, weil ohne Formaldehyd" usw. heißen kann. Nur diese Eigenschaft nicht das ganze Produkt wird bewertet. Ein Produkt kann allerdings auch mit mehreren Umweltkennzeichen gekennzeichnet sein.

EPD Zertifikate als PDF downloaden